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Kirchengemeinden und non-profit-Verbände im schönen Rheiderland (Ostfriesland)

Evangelisch-reformierte St.-Georgs-Kirche Weener


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Ansprechtpartner*innen

Inka Dohrmann-Westerdijk

Inka Dohrmann-Westerdijk

Pastorin

Kontakt: 04951/8601, inka.dohrmann-westerdijk@reformiert.de

Nadine Freese

Nadine Freese

Gemeindebüro

Kontakt: Kirchplatz 1, 26826 Weener, Di - Fr: 09:30 Uhr bis 11:30 Uhr, Tel.: 04951-2265, reformiert-weener@t-online.de

Geerd Freerks

Geerd Freerks

Küster



Schon seit mehreren Jahrtausenden wird das Grundgebiet der Stadt Weener bewohnt. Im Jahr 951 wurde Weener erstmals schriftlich erwähnt. Um das Jahr 900 wurde eine erste Holzkirche auf dem heutigen alten Friedhof gebaut. Um das Jahr 1230 überlegte man den Bau einer Steinkirche. Man entschied sich, diese auf der anderen Seite der Norderstraße (Westseite) zu errichten. Der Kirchturm jedoch steht bis heute noch am Rand des Alten Friedhofs, auf der Ostseite der Norderstraße. Im Mittelalter war Weener das kirchliche Zentrum des Rheiderlandes. Im Jahr 1462 wurde die Apsis des romanischen Kirchenbaus von 1230 durch einen gotischen Chor ersetzt.
Um das Jahr 1524 ging die Kirchengemeinde über zum reformierten Bekenntnis. Die an manchen Stellen reich geschnitzte Kirchenaustattung stammt zu großen Teilen aus dem 17. und 18. Jahrhundert: die Kanzel, der Abendmahlstisch, die meisten Bänke sowie die Kronleuchter. Eine letzte große Erweiterung der Kirche geschah im Jahr 1893, als an der Nordseite ein neugotisches Querschiff hinzugefügt wurde. Dieser Anbau wird heute noch bezeichnet als "der neue Teil", und hat die Zahl der verfügbaren Sitzplätze erheblich gesteigert. Die reformierte Kirchengemeinde Weener ist die größte evangelisch-reformierte Kirchengemeinde im Rheiderland.
Die evangelisch-reformierte Georgskirche in Weener ist international bekannt wegen ihrer Orgel, die 1710 von dem berühmten Hamburger Orgelbauer Arp Schnitger gebaut wurde. Die Orgel wurde 1782 von Johann Friedrich Wenthin aus Emden um zwei Pedaltürme im Rokokostil und ein Brustwerk erweitert. In den 1870er Jahren wurde das Instrument grundlegend umgebaut, um es an den Zeitgeschmack anzupassen. Letztendlich wurde in den 1970ern und 80ern wieder eine schnitgerische Situation hergestellt. Die bislang letzte Restaurierung wurde 2021 von der Firma Jürgen Ahrend aus Leer-Loga durchgeführt. An der Arp-Schnitger-Orgel gibt es etwa jeden Monat ein Konzert, außerdem wird die Orgel in fast jedem Gottesdienst gespielt. Manchmal jedoch findet der Gottesdienst im Chorraum hinter der Arp-Schnitger-Orgel statt (vor allem im Winter), dann wird die Truhenorgel gespielt.

 

Bildquellen vom 04.07.22: 

https://weener.reformiert.de/assets/images/e/2-5ab1ebb3.jpg

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8e/Weener_Georgskirche_Nordwesten.jpg/1200px-Weener_Georgskirche_Nordwesten.jpg

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